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jumpingMouse

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1

Montag, 25. Juli 2016, 10:38

Fertige Origami Blumen anmalen/färben

Hallo Leute,

ich eröffne mal dieses Thema, weil ich in älteren Themen und Beiträgen nichts vergleichbares finden konnte. Falls ich mit diesem Beitrag doch etwas altes, schon oft diskutiertes aufgrabe bitte ich um Entschuldigung!
Ich falte sehr gerne Blumen und stelle Sträusse oder sonstige Blumenmodelle zusammen. Diese Modelle sollen immer realistischer werden.
In letzter Zeit beschäftige ich mich mit Farbeffekten bei Rosen. Wie bei manchen echten Rosen sollen zB meine Phu Tran Kawasaki Rosen Farbeffekte bekommen : an den Rändern der Blätter dunkel oder verlaufend vom Zentrum aus dunkel zum äußeren, helleren Bereich.
Mir ist es generell lieber, fertige Modelle anzumalen denn vorher gefärbtes Papier sieht am Ende meistens doch nicht exakt so aus wie ich es möchte, auch wenn vor dem Falten bereits gefärbtes Papier die prominenteste Vorgehensweise ist. Außerdem fallen mir die gewünschten Effekte eher bei einem fertigem Modell ein. An die gewünschten Stellen komme ich auch ganz gut ran, nur ist der Unterschied meisten zu "krass" und es sieht halt angemalt aus. Ich bin bisher so vorgegangen : anfangs mit gut verdünnter Aquarellfarbe das Modell anpinseln und trocknen lassen. Das sieht eher billig aus. Mittlerweile nehme ich Acrylfarbe die ich nur sehr sehr leicht mit Wasser verdünne. Ich tupfe einen kleinen Schwamm mit der Ecke in die Farbe und mache ihn ein bisschen Nass. Anschliessend bringe ich die Farbe an das Modell indem ich vorsichtig tupfe. Das sieht schonmal besser aus, aber wie gesagt irgendwie zu "krass". Zum verwendeten Papier : idR stinknormales farbiges Papier, nichts ultradünnes oder exquisites...
Deshalb frage ich diejenigen von euch die schon Erfahrung mit sowas haben oder eventuell Ideen haben : kennt ihr eine realistischer wirkende Methode oder habt ihr einen Vorschlag?
Ich bin dankbar für alle Ideen und Kommentare!
jumpingMouse :winke:

2

Dienstag, 26. Juli 2016, 11:42

Ich höre schon die Ketten rasseln und ich glaube auch schon die eine oder andere Heugabel gesehen zu haben. :wacko:
Ich hab mal von einem gehört, der hat auch ein bisschen Erfahrung mit dem nachträglichen Färben von Papier. Alles in allem hat er wohl erzählt, das Ergebnis sei beim kompletten Nachpinseln eher unbefriedigend. Man sollte das Papier schon im Vorfeld vorbereiten. Schwammtechnik soll ganz gut funktionieren, da bekommt man kein zu symetrisches Muster. Spitzen und Kanten, so habe der mir vollkommen unbekannte Ketzer erzählt, könne man auch gerne mit einer Dose Sprühfarbe am fertigen Modell nachbearbeiten. Alles wäre wohl nur eine Frage der Übung meint er.

volker

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3

Dienstag, 26. Juli 2016, 20:16

Erlaubt ist, was gefaellt, also eigentlich alles und ich denke auch, dass fast alles "funktioniert", wenn man den jeweiligen Bogen raus hat. Ich bevorzuge allerdings auch die Anmalerei vor dem Falten. Lasierender Farbauftrag ist m.E. ne gute Methode. Nur eine Schicht gibt keine "Tiefe". Das "Geheimnis" von Rothko.

jumpingMouse

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4

Dienstag, 26. Juli 2016, 22:11

Ich danke euch für die Ideen ! Ich werde ein Paar Methoden ausprobieren und wenn etwas davon halbwegs gut aussehen sollte stelle ich es hier rein :)

jumpingMouse

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5

Dienstag, 26. Juli 2016, 22:15

Ach und stimmt, dass es bis jetzt nicht so besonders aussieht liegt bestimmt auch u.a. an der fehlenden Tiefe weil ich nur eine Schicht aufgetragen habe, wie es Volker erklärt hat. Danke, das ist echt nützlich!

marsch

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6

Dienstag, 26. Juli 2016, 23:42

Ich weiß nicht mehr, ob ich es in einem Buch oder Video gesehen habe ...

Ein fertiges Blumenmodell (weiß) wurde mit Hilfe einer Pinzette in eine Schüssel mit farbigem Wasser (nicht besonders tief) getaucht.
Das kann wohl nur gut funktionieren, wenn das Papier saugfähig ist (Aquarellpapier?).
Da wurde vom Zentrum, unten gefärbt.
Ich könnte mir aber vorstellen, daß man das auch mit einzelnen Blütenblättern machen könnte (Färbung vom Rand her).
Ich habe aber leider keine eigenen Erfahrungen gesammelt.

Martin

7

Donnerstag, 28. Juli 2016, 07:55

Für eine sehr subtile Farbgebung habe ich gute Erfahrungen gemacht mit Pigmenten und Acrylbindemittel. Das Bindemittel ist farblos, so dass sich die Intensität prima varieren lässt. Wenn du etwas Glimmer (metallisches Pigment) beimischst oder separat als letzte Schicht aufträgst, bekommt alles eine schöne Tiefe.
Ein fertiges Modell habe ich so noch nie gefärbt, stelle mir aber vor, dass sich die Acryl-Konsistenz besser auftragen lässt als Farbe auf Wasserbasis.
Falls du schon etliche Tuben Acrylfarbe hast und nicht zusätzlich Pigmente kaufen möchtest, kannst du die bereits fertige Farbe auch problemlos mit Acrylbindemittel 'verdünnen'. Die Farbe, die ich aus Pigmenten selber mische, wird nicht so homogen und deshalb wirkt sie lebendiger.

Eme

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8

Freitag, 29. Juli 2016, 08:15

Das ist ein sehr interessanter Tipp. Auch der Hinweis von Volker mit der Farbtiefe. Beides erklärt mir so manchen eher zufällig entstandenen Effekt beim Malen.
Elke

jumpingMouse

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9

Freitag, 29. Juli 2016, 09:03

@Blattwerk @Eme : danke! Ja, eine ähnliche Methode habe ich bei Sara Adams gesehen (ihre Videos sind echt toll). Sie "verdünnt" aber mit einfachem Wasser und gibt dem ganzen mehr Tiefe indem sie mehrere Schichten anwendet und als erste und letzte Schicht goldene bzw. "metallic" Farbe leicht aufträgt. Ich werde das mal mit meinem normalen Origami-Papier ausprobieren und schauen wie das Papier mit dem Wasser klarkommt. Ansonsten gibt es ja die Möglichkeit Acrylbindemittel zu verwenden wie es BlattWerk vorgeschlagen hat.
Ich habe mich nebenbei auf Amazon nach Aquarellpapier umgesehen weil es ja viel besser das Wasser verträgt, muss aber noch schauen welche Dicke am besten aussieht...
Danke für die vielen Ideen :)

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