Öffentliche Auftritte

  • Und mittlerweile stehen auch die Zeiten fest. Am 12.4. 10-16°° und am 18.4. 10-12:30. Am 18.4. wird der japanische Botschafter erscheinen, vielleicht falten wir einmal in der Botschaft selbst…Übrigens treten wir offiziell unter "Origami Deutschland" auf.
    Davor findet noch ein Auftritt beim österlichen Johanniterbasar statt, am 28.3., wo wir schon seit Jahren Kinder- und Erwachsenenbetreuung machen. Es ist ein Wohltätigkeitsbasar mit viel Adel.
    Rittercb

  • Ich weiß nicht, ob es jemand bemerkt hat: der oben stehende Artikel war der 3000. hier im Forum. Natürlich nicht mein 3000., klar. Ich bin gespannt, was ich gewonnen habe, vielleicht doch die Bratpfanne, von der ich am Anfang gemutmaßt habe, aber bitte mit Deckel, wenn schon, denn schon.
    Dann auf zu den nächsten 3000! Die Schreibrate ist doch recht stark zurückgegangen, habt ihr die Gicht in den Fingern?
    Jubilarcebe, oder so ähnlich

  • Das war also der große Auftritt! Die Story hatte ich im Juni irgendwie anders verstanden, ich ging davon aus, dass Gehrke selbst der Mörder ist, daher glaubte ich immer, Mörderhände zu doubeln. Er hat aber nur den Tatort verfälscht. So ganz habe ich die gesendete Geschichte nicht verstanden, nämlich die Rolle der Mutter. Was hat sie nun gemacht, halbblind wie sie ist? Einen KK k.o. schlagen, ihn durch den Garten in ein Loch schleppen und anketten, dass kann mir niemand erzählen. Wem der Abspann zu schnell war: ich wurde nicht erwähnt, die ganze Requisite nicht. Die Faltszene finde ich gut geschnitten. Den Engel in die Hand des Opfers legen habe ich nicht gemacht, man erkennt es an den Zustand des Gummihandschuhs: Einmal wellig, einmal glatt, ein Continuityfehler! Na schön.

  • Kleiner Nachschlag. Der Film hatte am Freitag über 5 Millionen Zuschauer, laut dwdl.de war er damit Tagessieger. Vielleicht gibt es demnächst Zuwachs im Verein?
    Auch die Faltgruppe in Berlin (heute war Monatstreff, ich habe Keigos Märzhasen gefaltet) hat so ihre Mühe, den Plot zu verstehen.
    Ostercbe

  • Lieber Rainer,
    konnte man das irgendwie vorher wissen, dass Du in einem Krimi faltest? Ich hab gar nichts davon mitbekommen. Muss mir den direkt mal auf den PC holen. Und: Wo finde ich denn die Keigos-Maerzhasen. Ich kenne nur den Osterhasen von Che Guevara, den Anna so schoen in ihrem Video zeigt. Den falte ich jetzt mit immer wachsender Begeisterung. Er gelingt mir inzwischen sogar mit normalem Papier.

  • Ja, konnte man, Volker. Am 29.6.2014, 1:40, habe ich es in der Rubrik "Was habt ihr zuletzt gefaltet" bekannt gemacht, jetzt auf Seite 12. Die Engel sieht man auch in meiner Galerie als "ZDF-Engel". In der Tat wurde die Sache vor einem Jahr angeleiert.


    Inzwischen gibt es bereits einen neuerlichen Auftritt. Am Wochenende fand wieder der Wohltätigkeitsbasar der Berlin-Brandenburger Johanniter statt. Ein Dreiergrüppchen unsres Stammtisches faltete mit Kindern. Es wimmelte von "vons" und Freifrauen und Grafen, ich als alter Armenadel aus dem Wedding fühle mich dort sehr wohl. Statt Geld einzunehmen gibt man welches aus, z. B. für Bücher. Ich erstand einen Lyrikband, das letzte Werk von Huchel, "Die neunte Stunde".
    Lyrikleserceb

  • Nun weiß ich endlich wer den Engel im "Kriminalist" gefaltet hat... schade, daß man dich im Abspann nicht genannt hat, ich finde das hätte sich gehört!
    Mit Gummihandschuh falten... stelle ich mir schrecklich vor... hast du toll gemacht...
    Gute Nacht Christiane

  • Heute, äh nee, gestern, es ist ja schon Montag, war der erste Termin bei der Königlichen Gartenakademie. Wir falteten mit Kindern und Erwachsenen. Männer behaupten häufig, sie hätten zu große Hände oder gar "meine Wurstfinger können das nicht", dass sie nicht falten könnten, ich aber ermutige sie, dass das wohl klappen könnte, und siehe da, es geht doch! Tsujis Frosch und ein Käfer (allerdings ohne Beine) wurden erfolgreich bewerkstelligt, und die Freude war groß, wenn der Quakfrosch dann auch quakte. Vom Veranstalter wurden wir mit Kaffee und Kuchen gefüttert und Mineralwasser, da wir ja im Gewächshaus saßen, und der Sonnenschein kräftig war.


    Die Pflanzen sind dort sehr ansehnlich, Sternmagnolien blühten. Am Eingang stand ein Bonsaiwäldchen aus neun Buchen, eher chinesisch groß als japanisch klein, 70 Jahre alt. Leute, das ist so schön! Es hingen noch einige vertrocknete Blätter vom letzten Jahr an ihnen, wie es bei Buchen so ist.


    Nächsten Sonnabend geht es weiter, dann soll der japanische Botschafter erscheinen. Ich bin gespannt, ob ich ihn sehe.


    Bonsailiebhabercebe

  • In meiner Galerie habe ich weitere Bilder unseres Auftritts in der Gartenakademie bereit gestellt. Sie stammen vom Ehemann unseres Stammtischmitglieds Gudrun, die auch zu sehen ist. Typische Faltbilder.

  • Oben auf "Galerie" tippen, Volker, dann daneben auf "Alben" klicken, es erscheinen drei Stück. Ich habe geschrieben, das Wäldchen ist etwa 70 Jahre alt, das kann ich nicht selbst gezogen haben. Nein, es steht in der Gartenakademie, wie noch viele andere Bonsais. Eine Kiefer z. B. mit schönen kleinen Nadeln.

  • Um mal zu zeigen, was "interdisziplinär" so alles möglich ist: Dieses Wochenende war in Hannover Maker Faire, und wir hatten als Fablab verschiedene Anwendungen unseres Maschinenparks vorgestellt, unter anderem auch einen Schneidplotter, mit dem wir neben vielen anderen Anwedungen auch Papier perforieren können, sodass auch Menschen komplett ohne jede Falterfahrung z.B. Schachteln mit (für Anfänger recht anspruchsvollen) Drehfaltungen (sinngemäß diese hier) selber machen können.


    Die Präsentation war ein voller Erfolg: Besucher von 7 bis 70 haben unsere vorperforierten Schachtel-Rohlinge mit Interesse gefaltet. (hier zu sehen (wenn Facebook gnädig ist))


    An dieser Stelle auch gleich die Frage ans Forum: Wer hat ähnliche Erfahrungen mit (halb-)fertig vorbereiteten Mitmach-Angeboten?

  • An einem Anlass mit ganz unterschiedlichen Altersgruppen habe ich für die Kinder einen Frisbee-Ring vorbereitet. Leider weiss ich nicht, von wem der ist: ein Quadrat halbieren, beidseitig die Rechtecke in der Diagonalen herunterklappen. Es braucht sieben Elemente, die Überstehenden Ecken lassen sich als Verschluss über die Kanten zwischen die Lagen stecken.
    Da für kleinere Kinder die Diagonalen im Rechteck nicht so einfach sind und ich auch etwas stärkeres Papier gewählt hatte, habe ich die Mitte und die Diagonalen vorgerillt. So hat es sehr gut geklappt und die Verbindungslaschen waren auch gross genug, was manchmal bei unexakten Diagonalen nicht der Fall ist.
    Die Vorrillung ist auch ein Vorteil, wenn der Andrang gross ist. Die Teilnehmenden können einander sehr einfach zeigen, wies geht.

  • Mein nächster Einsatz ist bei der DJG, der Deutsch-Japanischen Gesellschaft, auf ihrem Sommerfest. Es ist der 4. Juli. Der 4. Juli? Da war doch was! Genau! Independence Day! Aliens mit erdteilgroßen Raumschiffen greifen die Erde an ("Sie wollen uns alle vernichten!"), aber nicht mit Jeff Kornblum! Er installiert bei ihnen einen Computervirus und die Erde ist gerettet! Leider sind die Aliens alle tot. Nun ja, wo gehobelt wird, fallen Späne.
    Alienliebhabercebe

  • Tja, zu früh gefreut! Leider kann ich den Termin nicht wahrnehmen, da ich am Sonnabend nicht frei habe, so muss Stammtischmitglied Waltraut allein falten. Als Museumsmitarbeiter ist das Wochenende Hauptarbeitszeit usw. usw.
    Zerknirschterceb

  • Der 4. 7. ist offenbar ein gutes Datum für öffentliche Präsentationen von Faltkunst und Origami... :D
    In Bremen z.B. wird an dem Tag der neue Standort des FabLabs eröffnet. Neben anderen Künstlern werde ich dort als Experte zum Thema Faltkunst eine modulare Installation präsentieren, die Fab-Sphere: Eine 2,25m-durchmessende geodätische Kugel aus verschiedenen Modulen, deren Knoten einzig aus Steckverbindungen bestehen. 8o

  • Hahaha - man denkt, man hat an alles gedacht... Optimale Aufbaureihenfolge geplant, stabile Punkte zum Abstützen beim Aufbau ausgewählt, kleinere Modulgruppen vorher zusammengesetzt, damit es beim abschließenden Zusammenbau nicht zu lange dauert - und dann schlägt Murphy gnadenlos zu: Die Stützkonstruktion bricht plötzlich zusammen, reißt die fast fertige Kugel mit sich und zerlegt knapp die Hälfte der Module irreparabel... :evil: X( :cursing: ;(


    In diesem Sinne (frei nach Mel Brooks' verrückter Geschichte der Welt ("ich habe hier diese fünfzehn... *KRACH* ... ZEHN! ich habe hier diese ZEHN Gebote!")) präsentiere ich:


    DER FAB-DOME! :whistling: :D


    fab-dome.jpg

  • Erst mal zu Heikos Sphaere, die ich leider eben erst gesehen habe: Kann mich da nur der Elke anschliessen: 2,50 m Durchmesser, alle Achtung!!!
    Evt. bei spaeteren Fotos Gegenstand mit bekannter Groesse oder Zollstock danebenlegen. Man sieht nicht ohne weiteres, wie gross das Ding ist. Ist Dir Buckminster-Fuller ein Begriff? Kuppel eines Zeiss-Planetariums in den 20er Jahren? Heinz Strobl kennst Du jedendenfalls.

  • Der Berliner Falter kennt keine Sommerpause. Am Sonnabend (1. Aug.) fahre ich nach Zernikow zum Falten. Das liegt an der Grenze Brandenburg/McPomm, ich reise 80 km. Es ist die 15. Veranstaltung, nämlich das Maulbeerfest, und ich werde zum 14. Mal dabei sein. Man kann u.a. echte Seidenraupen streicheln. Der Verein dort kümmert sich um die alten Maulbeeralleen, die niemand anders als der Alte Fritz anlegen ließ. Auch in Erkner gibt es noch einen Baum aus dieser Zeit, unsere Deko beim Treffen zeigte ihn. Ich hoffe, ich bekomme das Fahrgeld wieder herein.
    falterceb

  • So, das wars mit den Seidenraupen! Natürlich überlegt man sich vorher, was man an Figuren anbieten kann, zumal einige Besucher jedes Jahr bei mir erscheinen. Diesmal dachte ich, ich nehme mal den Patenbrief mit. Prompt wurde der mehrfach gefaltet (von älteren Damen). Das drehende Schließen des Briefes war für sie nicht einfach.
    Die Falterinnen waren begeistert von der Figur, man kann ja auch etwas hineintun. Ich erklärte jedesmal ein bisschen die Geschichte dieser Faltung. Auf meine Kosten bin ich zudem gekommen, das Wetter war schön, eine runde Sache.
    Reisendercb

  • Der neueste Falteinsatz ist zwar nur klein, nämlich nur zwei Figuren, dafür aber ist eine riesig. Für eine kirchliche Veranstaltung in Grünheide habe ich zusammen mit Doris einen Kranich produziert. Das Papier war und ist 1 qm groß, ich habe Rollen von 1mx5m Größe. Dazu kommt eine Wabe, genauer sechs Honigwaben, von Helmut. Fragt mich nicht nach dem Zusammenhang.

  • Bei großen Modellen ist ja immer die Stabilisierung spannend:


    Was habt ihr denn verwendet? Einfach sehr starkes Papier oder dünnen Karton? Das Innere mit Streben (Holz? Metall? Kunststoff?) versehen? Das fertige Modell an mehreren Punkten mit Fäden aufgehangen?


    Und natürlich die klassische Frage: Gibt es Fotos? ^^

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