Beiträge von akugami

    daß man den geneigten teilnehmer zwingt, an den mahlzeiten teilzunehmen ist neu und ein grund, warum ich heuer nicht am treffen teilnehme. runde 100 euro für kaffee, saft und kekse - ich nehme an, man hat für die erkner-tagung neben den benannten faltexperten auch international gefeierte starköche engagiert.
    die übernachtung im haus ist nach meiner erfahrung nicht zwingend nötig und ortsnah auch wesentlich preisgünstiger zu haben. es muß ja kein hotel sein ...

    Akugami, vor Jahren wollte ich das "Ohngesicht" aus "Chihiros Reise ins Zauberland" falten, ist aber ein Projekt geblieben. Oh, das gehört gar nicht hierher, vielleicht sollte man die Kategorie "Wo bin ich zuletzt gescheitert" einführen. Ich könnte einiges beisteuern…


    das gescheiterte projekt muß doch aber nicht zwangsläufig in der schublade bleiben. wenn ich mich recht erinnere, hat joseph wu einmal das besagte ohngesicht erfolgreich zu papier gebracht. dem r.c. aus b. traue ich die eigene interpretation durchaus zu. was mich betrifft, so habe ich selbstverständlich auch meine falttechnischen mißerfolge. wie für vieles im leben braucht es auch in unserer papierfaltkunst viel zeit und geduld. mein origami daruma z.b. sollte (und soll es noch) eigentlich eine dreidimensionale skulptur werden. die flache version, mit der ich vorläufig auf der strecke geblieben bin, gefällt mir dennoch ganz gut - und sie läßt sich vergleichsweise leicht und preisgünstig verschicken.

    ich finde auch, daß origami auf dem kunstmarkt unterrepräsentiert ist.
    letztlich definiert sich kunst aber nicht zwangsläufig durch einen hohen preis.
    ob und wie sich origami verkauft, war aber sicher nicht die frage, die mit diesem thema beantwortet werden sollte ...

    nun, christian, meine wohlmeinende kritik zielte weniger auf die rechtschreibung als auf wortwahl und satzbau.
    ich nahm an, daß alexander eine ehrliche meinung auch kritischer art zu schätzen wüßte. daß die seite anderen uneingeschränkt gefällt, macht sie auf dauer nicht besser, was freilich nicht heißen soll, daß ich sie schlecht finde. vielleicht ist der kritische rezensent hier aber nicht oder nur über die private nachricht gefragt ... ich hoffe, du bist mir ob meiner äußerungen nicht gram, alexander.
    ich selbst bin - ehrlich gesagt - zu faul, mich in foren, wie diesen, mit groß- und kleinschreibungen aufzuhalten. bin ja zum glück für den rest der gemeinschaft vergleichsweise selten hier unterwegs, so daß das gelegentliche kleingeschriebene nicht allzu schmerzlich ins gewicht fällt.

    deine kunst in allen ehren, alexander - die texte jedoch würde ich etwas gründlicher bearbeiten, insbesondere wenn englisch die einzige sprache bleiben sollte. "concrete" ist nach meinem kenntnisstand auch und vor allem ein begriff für beton - der mit origami wohl recht wenig zu tun hat.

    schön, einen alten bekannten aus der hauptstadt hier wiederzutreffen.
    meine letzte faltung ist ein hanadaka-tengu (ein langnasiger japanischer bergkobold). der entwurf ist freilich schon etwas älter, doch habe ich beschlossen, die maske für eine anstehende kleine ausstellung in "lebensgröße" zu falten. prinzipiell könnte man sie, wie etwa eine noh-maske, auch vor dem gesicht tragen ...


    ich finde die rahmen recht passend für die vorgestellten faltungen, auch die glasscheibe wäre für einen dauerhaften kunstgenuß sicher hilfreich.
    was die art der angesprochenen präsentation der werke von z.b. eric gjerde betrifft, so liegt dem ganzen möglicherweise eine andere absicht zugrunde - die ausstellung von kunst und nicht vordergründig deren verkauf.