Beiträge von volker

    Danke, Ulrike, Du bist ja schneller als der Schall! Immer gut informiert! An einem Buch mitzuwirken ist ein Abenteuer, interessant, aber manchmal auch frustrierend. Im GANZEN gefaellt mir zwar das Ergebnis, aber ich haette im Einzelnen manches zu bekritteln.....Da ich selbst einer der vielen Vaeter (meist waren es Muetter) bin, bin ich natuerlich parteiisch. Nun wollen wir mal gucken, wie das "Kind" in der Welt zurechtkommt. Was mich ganz besonders freut, ist, dass Dave Brill sich spontan und ohne Gage bereiterklaert hat, ein Vorwort zu schreiben. Gefreut hat mich auch, dass viele, von den deutschsprachigen Falterinnen und Faltern, die ich angemailt habe, Bilder ihrer Modelle fuer eine Art Ausbllick zur Verfuegung gestellt haben. Leider hat der Verlag die von Heiko Ahrens und Liz Bauer nicht gebracht. Heikos Werk war ihnen "zu sproede" und der schoene Alien von Liz kam in dem Briefmarkenformat, eine Folge der Gesamtkonzeption, wohl nicht so recht "rueber"(?).

    Gudrun Haag, die Mutter von Bodo, hat mir heute erzaehlt, dass vom 19.02. bis 19.03. d. J. im Mathematikum Giessen (Beutelpacher) in Zusammenarbeit mit Origami Deutschland eine Sonderausstellung ueber Origami laeuft: "Das kannst Du knicken!". Mitwirkende sind die Selbsterfinder Evi Binzinger, Daniel Chang, Dirk Eisner, Hans-Werner Guth, Bodo Haag, Melina Hermsen, Philipp-Marius Kost, Alexander Kurth, Anya Midori, Robin Scholz, Carmen Sprung und Heinz Strobl. Auf der homepage von OD habe ich vergeblich nach dieser Austellung Ausschau gehalten, auch hier im Forum hat sich noch niemand gemeldet, wie ich gesehen habe. Wir wollen doch alle das Papierfalten foerdern -oder? Klappern gehoert zum Handwerk! Titelfigur auf dem Flyer ist uebrigens die Gottesanbeterin von Bodo Haag:


    http://www.mathematikum.de/son…as-kannst-du-knicken.html

    Viele von Euch werden inzwischen das interessante Interview mit Erch Demaine in der FAZ oder im Netz gelesen haben, hier im Forum habe ich aber noch keinen Link gesehen (vielleicht hab ich nicht richtig geguckt?). Dann mache ich das mal, es waere naemlich schade, wenn die Sache an einigen von uns vorbeiginge. Klickt mal hier:
    http://www.faz.net/aktuell/wis…it-zu-sehen-14584304.html


    Ergaenzung um 20:15 Uhr. Es gab noch einen (oder sogar mehrere) Artikel ueber verwandte Themen:
    http://www.faz.net/aktuell/wis…nomaschinen-14583247.html

    das superniedliche Kaetzchen wollte ich fuer meine Frau ausdrucken. Das scheint aber nicht zu gehen(?). Wenn ich unter Datei Druckvorschau eingebe erscheint ein fast leeres Blatt ohne Bild. Was muss ich tun?

    Du bist aber gut informiert! Ja, das Buch, das im Januar erscheinen soll, wird etwas anders sein, als man es als Falter gewoehnt ist. Es ist keines von denen: Wieviel Modelle?, Wieviele unbekannte? Wie komplex? Mit welchem fange ich an? Welche interessieren mich nicht? Einiges an drumherum. Ob es Kaeufer findet? Bin selbst gespannt. Auf jeden FAll ist das fliegende Schwein von Bodo neu und interessant.Es sind m.E.die besonders schoenen traditionellen Modelle drin. Ausserdem die geniale Spinne von Pham Dinh Tuyen in einer Fassung und mit einem Diagramm, das (hoffentlich) nachfaltbar ist. Dann, denke ich, dass es ganz gut ist, den jungen Komplexfaltern anhand der von Robert Harbin so genannten, traditionellen Multiform mal zu zeigen, wie simpel alles beginnen kann und wie sich eines aus dem anderen entwickeln laesst. Tomoko Fuse in ihrem ansonsten schoenen (japanischen) Buch: Die Tradition und ihre Anwendung (Uebersetzung) zeigt die einzelnen Figuren der Multiform verstreut ueber das gesamte Buch, jedesmal mit einem anderen Ansatz, bei Robert Harbin und meiner Grosstante folgt eines aus dem anderen. M.E. eine kleine Offenbarung(?).
    Ergaenzung am 08.12: was auch noch dirn ist: Das wunderschoene Seepferdchen von Peter Budai, der - ebenso wie Eduard Maier ("die Blechschachtel") - bereitwillig seine Einwilligung zum Abdruck gab.

    Lieber Christian,
    weil sich hier oeffentlich niemand gemeldet hat, habe ich vor einiger Zeit die Dame privat (uebers Forum) angeschrieben und gefragt, ob sich privat jemand gemeldet haette (weil ich es schon traurig gefunden haette, wenn ueberhaupt keine Reaktion erfolgt waere. Ich selbst hatte allerdings kein Interesse). Darauf habe ich keine Antwort erhalten. Daraus schliesse ich, dass sie entweder mit jemandem handelseinig geworden ist, oder, dass das Ganze ein Windei war. Bin mal gespannt, ob sich jetzt jemand meldet, der privat Kontakt aufgenommen hat und ggf. mit welchem Ergebnis, oder ob die Dame sich aeussert.
    yours Volker

    Rainer, manchmal ist es schade, dass ich mich schon lange nciht mehr so fuer die Architektur interessiere. Es gibt heute aber - das weiss ich - viele Hochschulen die mit Origami bei der Form- und Konstruktionsfindung experimentieren, (auch als "Lockerungsuebung"). Die gab es aber auch frueher schon. Manche hatten einen mehr dekorativewn Ansatz, wie z.B. Egon Eiermann bei seinen Fassadenelementen fuer die Kaufhaeuser von Horten. Bei manchen sah nur das optische Erscheinungsbild ein wenig nach gefaltetem Papier aus, z.B. das Rathaus in Bensberg von Gottfried Boehm (Sohn von Dominikus, Vater von Stephan und....). Ein sehr schoenes Zitat und ein schoenes Beispiel habe ich gefunden beim genialen spanischen Konstrukteur E. Torroja. Das will ich anhangen. (Koennte ja noch andere interessieren?). Eins steht Kopf. Kannst es ja ausdrucken. Der Teufel soll es holen. Jedesmal ist irgendwas anderes verkehrt. Vielleicht koennt Ihr irgndwo was sehen?

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    • Torroja2464.jpg

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